Das Lutherhaus wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts als Kloster gebaut und diente später der Familie Luther als Wohnhaus. Eingeschlossen vom Lutherhaus und dem Predigerseminar liegt der Lutherhof. Zu Zeiten Martin Luthers fungierte er als typischer Wirtschaftshof des Mittelalters. Während der Blütezeit der Universität konnten die Studenten zu Wittenberg ihre Kenntnisse im Botanischen Garten der Universität, dem Lutherhof, vertiefen. Den Lutherhof in seiner heutigen Gestalt gibt es erst seit dem 19. Jahrhundert. Er wurde im Zuge der Neugestaltung des Lutherhauses als Museum zur Parkanlage umgestaltet.
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